Erbe investieren Schweiz: Die besten Möglichkeiten für dein geerbtes Vermögen

In diesem Beitrag zeigen wir dir die wichtigsten Optionen, worauf du vor der ersten Entscheidung achten solltest, und welche Rolle modernere Anlageformen wie Copy Trading dabei spielen können.

Ein Erbe verändert oft mehr als nur den Kontostand. Neben der emotionalen Seite eines Erbfalls stellt sich für viele Erben früher oder später eine praktische Frage: Wie investiere ich mein Erbe sinnvoll?

Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine individuelle Finanz- oder Steuerberatung. Bei grösseren Erbschaften lohnt sich in jedem Fall ein Gespräch mit einer unabhängigen Fachperson.

Bevor du investierst: 4 Fragen, die du dir stellen solltest

Ein Erbe fühlt sich oft nach «gefundenem Geld» an – ist es aber nicht. Es war das Vermögen eines geliebten Menschen, und ein überlegter Umgang zahlt sich meist mehr aus als eine schnelle Entscheidung.

  1. Gibt es Schulden oder offene Verbindlichkeiten? Diese sollten in der Regel zuerst beglichen werden.
  2. Hast du bereits eine Notreserve? Faustregel: 3–6 Monatsausgaben auf einem sofort verfügbaren Konto.
  3. Wie lange kannst du auf das Geld verzichten? Das bestimmt massgeblich, welche Anlageform überhaupt infrage kommt.
  4. Wie viel Risiko bist du bereit zu tragen? Ein Erbe fühlt sich oft «extra» an – das verleitet manche dazu, mehr Risiko einzugehen, als eigentlich zu ihnen passt. Nimm dir Zeit für diese Einschätzung.

Die wichtigsten Anlageoptionen für dein Erbe im Überblick

Sparkonto oder Festgeld

Der sicherste, aber auch renditeschwächste Weg. Sinnvoll für den Teil des Erbes, den du kurzfristig brauchen könntest, oder als Notreserve.

  • Vorteil: Kapital jederzeit oder nach kurzer Frist verfügbar, kein Kursrisiko
  • Nachteil: Rendite liegt häufig unter der Inflation

ETFs und Aktien

Für langfristig orientierte Anleger eine der meistgenutzten Formen, um Vermögen real wachsen zu lassen.

  • Vorteil: Breite Diversifikation möglich, historisch attraktive langfristige Renditen, tiefe Kosten bei ETFs
  • Nachteil: Kursschwankungen, erfordert einen langen Anlagehorizont (mehrere Jahre)

Immobilien

Ein Erbe reicht manchmal aus, um den Eigenkapitalanteil für eine selbstgenutzte oder vermietete Immobilie zu stellen.

  • Vorteil: Sachwert, mögliche Mieteinnahmen
  • Nachteil: Geringe Liquidität, hoher Kapitalbedarf, Klumpenrisiko

Säule 3a / Vorsorge

Ein Teil des Erbes lässt sich steueroptimiert in die private Vorsorge einzahlen (im Rahmen der geltenden Höchstbeträge).

  • Vorteil: Steuervorteile, Vermögensaufbau fürs Alter
  • Nachteil: Kapital ist bis zur Pensionierung (mit Ausnahmen) gebunden

Alternative Anlageformen: Copy Trading

Neben den klassischen Wegen interessieren sich zunehmend auch Erben für Copy Trading als Ergänzung im Portfolio. Die Idee dahinter: Anstatt selbst Trading-Wissen aufzubauen, werden die Trades erfahrener Strategien oder automatisierter Systeme direkt auf das eigene Konto kopiert.

Ein Beispiel für diesen Ansatz sind unsere SwissBot Copy Trading Strategien. Das Prinzip:

  • Nutzer eröffnen ein eigenes Konto bei einem lizenzierten Partner-Broker – SwissBot selbst hat keinen Zugriff auf die Kundengelder
  • KI-programmierte Trading-Bots kopieren Trades vollautomatisch auf das persönliche Konto
  • Es sind mehrere Strategien mit unterschiedlichem Fokus verfügbar (z. B. Gold- oder Forex-Handel)
  • Abrechnung erfolgt über eine Performance Fee – es fallen also nur Kosten an, wenn tatsächlich ein Gewinn erzielt wird
  • Ein- und Auszahlungen sind jederzeit möglich

 

Für ein Erbe bedeutet das konkret: Copy Trading kann eine Beimischung im Portfolio sein, sollte aber in der Regel nur mit Kapital erfolgen, dessen Verlust du verkraften könntest – nicht mit dem gesamten geerbten Vermögen.

Wie viel vom Erbe in welche Anlageform?

Es gibt keine pauschale Formel, aber eine gängige Denkweise ist die Drei-Töpfe-Strategie:

Topf Zweck Typische Anlageform
Sicherheit Notreserve, kurzfristiger Bedarf Sparkonto, Festgeld
Wachstum Langfristiger Vermögensaufbau ETFs, Immobilien, Vorsorge
Chance Höheres Risiko, kleinerer Anteil Copy Trading, Einzelaktien, andere spekulative Anlagen

Wie gross jeder Topf ausfällt, hängt von deinem Alter, deiner Lebenssituation und deiner Risikobereitschaft ab.

Fazit

Ein Erbe eröffnet finanziellen Spielraum – aber auch Verantwortung. Die klassischen Bausteine (Notreserve, ETFs, Immobilien, Vorsorge) bilden für die meisten Erben das Fundament. Alternative Anlageformen wie Copy Trading, etwa über Anbieter wie SwissBot, können als kleinerer, bewusst risikobehafteter Baustein ergänzt werden – vorausgesetzt, die Risiken sind klar und das eingesetzte Kapital ist verschmerzbar.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Erbe investieren

Wie kann ich mein Erbe sinnvoll investieren?

Kläre zuerst Schulden und Notreserve, definiere dann einen Anlagehorizont und verteile das restliche Kapital passend zu deiner Risikobereitschaft auf sichere, wachstumsorientierte und ggf. chancenreichere Anlageformen.

Muss ich ein geerbtes Vermögen versteuern, bevor ich es investiere?

Erbschaftssteuer ist in der Schweiz kantonal geregelt und fällt je nach Wohnkanton und Verwandtschaftsgrad sehr unterschiedlich aus. Ehepartner und in den meisten Kantonen auch direkte Nachkommen sind vielerorts von der Erbschaftssteuer befreit, bei entfernteren Verwandten oder Nicht-Verwandten kann sie jedoch spürbar ausfallen. Kläre dies vor der Investition idealerweise mit deiner kantonalen Steuerverwaltung oder einer Steuerberatung.

Ist Copy Trading für Erben mit wenig Anlageerfahrung geeignet?

Copy Trading senkt die Hürde, da kein eigenes Trading-Wissen nötig ist. Ein Risiko bleibt jedoch bestehen – wer wenig Erfahrung hat, sollte sich gut informieren und und mit dem Anbieter Kontakt aufnehmen.

Soll ich das ganze Erbe auf einmal investieren?

Viele Anleger entscheiden sich für ein gestaffeltes Investieren (z. B. über mehrere Monate verteilt), um das Risiko eines ungünstigen Einstiegszeitpunkts zu reduzieren.

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